Den richtigen Espresso finden: Aromendichte, Rösttiefe und Zubereitungsstil im Fokus
Die Auswahl des passenden Espressos beginnt bei deinem Geschmack. Trinkst du Espresso pur, als Cappuccino oder als Flat White? Für Milchgetränke eignen sich Espressi mit kräftigem Körper, deutlichen Schokoladen- oder Nussnoten und geringer Säure. Sie setzen sich gegen Milch durch und bleiben klar erkennbar.
Für den puren Espresso spielen Feinheiten eine größere Rolle: Wir arbeiten hier oft mit Single-Origin-Espressi oder sehr klar komponierten Blends. Herkunftsländer wie Brasilien liefern süßliche, runde Basen, während Anteile aus Äthiopien oder Kolumbien Fruchtigkeit und Spannung einbringen können – allerdings gezielt dosiert, um keine spitze Säure zu erzeugen.
Auch deine Zubereitung ist entscheidend. Siebträgermaschinen mit hohem Druck profitieren von Espressi mit klar definierter Röstkurve und stabiler Extraktion. In der Mokkakanne oder im Vollautomaten funktionieren häufig etwas dunklere Röstungen besser, da sie gleichmäßiger extrahieren und weniger Bitterkeit entwickeln.
Wenn du experimentierfreudig bist, lohnt sich ein Blick auf moderne Espressi mit mittlerer Rösttiefe. Diese verbinden klassische Struktur mit frischen Aromen, erfordern aber präziseres Arbeiten an der Maschine.